Tag Archive for Winter

I am the weatherwoman

It is most bizarre that since June, the rain is following me. Let me give you a few examples.

During the winter break at Uni, it was all wet and grey and raining at the Gold Coast, so I booked a flight to Cairns, into the warm, tropical north, I thought, where it was the dry (!) season. Expected weather at that time of the year: Sunshine and blue skies.

The day I leave, suddenly it is sunny and beautiful at the Gold Coast and it starts raining in Cairns. In the dry season. And it basically rained for the whole two weeks I was there, while the Goldie hat sunny, warm, and dry winter days.

The day I leave Cairns, of course, the sun comes back to Cairns, and the rain and grey returns with me to the Gold Coast.

Now, since then, it more or less did not stop having lots and lots and lots of rain in Brisbane. There is flooding everywhere, and since August, I can remember only less than a handful of weekends where there was no rain. The dams are full, already bursting before the wet season really started, and there is lots and lots of more rain coming. “Drenched Queensland readies for more rain“, it says in the news.

I fear I might have upset the balance of the climate even further, as in Tasmania and down in the South it was snowing, just before Christmas. Which means for Australia, it was snowing in SUMMER.

And the story goes on. Yesterday, I leave Brisbane to go to Sydney. I arrive there in the evening, and during the landing of the plane a thunderstorm is forming, and the rain and the lightning is so heavy that they couldn’t even get the baggage from the plain and I had to wait for half an hour for that, until the worst was over.

Still raining, and myself dripping wet, I check into the hostel. And what does the guy behind the counter say?

“Oh, it was beautiful and hot and sunny all day today, just until it started raining in the evening.”

I should definitely travel to Uluru and make it rain in the desert.

Ein Gespür für Schneeflöckchen…

Ich liebe den Winter. Und vor allem liebe ich Schnee. Es hat sich jetzt wieder einmal bestätigt, dass Schnee auch wirklich drei Tage im Voraus riechen kann. Am Montag habe ich allen erzählt, dass es nach Schnee gerochen hat, als ich nachmittags aus dem Fitnessstudio ins Freie trat. Und tatsächlich: Am Mittwoch die ersten Flocken in Nürnberg, und heute dicke Flöckchen in Erlangen.

Und erst die ganzen anderen Düfte des Winters: Ein Hauch heiße Maroni, Glühwein, Zimt, Lebkuchen. Und Schnee. Wunderschön!

Soviel zur Innovativität der Autohersteller

Irgendwie bleibt nach dem Hören der derzeitigen Peugot 308 CC-Radiowerbung immer ein schaler Beigeschmack. Wieso?

Ein weiteres Highlight aus einer ganz anderen Fahrzeugklasse ist der neue PEUGEOT 308 CC – das Coupé-Cabriolet für jede Jahreszeit: Dynamik und Eleganz, vereint in einem Modell mit dem Sie dank innovativer Nackenheizung Airwave auch im Herbst oder Winter offen fahren können.

Das ist ja auch genau das Zeichen, das man als Automobilhersteller in Zeiten der Finanzkrise und Klimaerwärmung setzen sollte. Sowas bekommt wirklich noch das Label “innovativ”? Wirklich? Total sinnlose Verschwendung? Wer unbedingt Winterluft spüren will, soll gleich Fahrrad fahren. Oder sich wenigstens eine Mütze aufsetzen, wenn er schon mit einem Cabrio im Winter fahren will, oder einfach das Dach zulassen. Und nicht noch total sinnentleert Energie und Wärme in die Luft blasen. Sollten nicht die Automobilhersteller langsam aus ihrer Winterstarre des größer, schneller, weiter aufwachen? Ich dachte eigentlich, die derzeitige Krise der Automobilbranche hätte den Großen endlich mal gezeigt, dass sie einen Trend verschlafen haben, den Trend, dass viele Menschen ihren ökologischen Fußabdruck so verkleinern möchten, dass dieser Planet für uns bewohnbar bleibt. Naja. Nobel geht die Welt zugrunde. Zumindest mit Nackenzeizung.

Es grünen und blühen…

…die ersten zarten Tentakelchen des Frühlings. Heute bei einem Spaziergang haben sich mir schon etliche kleine, knallgelbe Blütenköpfchen entgegengereckt. Und deshalb habe ich hier und jetzt und heute den Frühling ausgerufen, mit einem neuen Header mit ganz vielen kleinen Blumen drauf! Winke-Winke Winter!

Ach ja. Und passend zum Frühling wird ab heute auch gezwitschert.

Fünf Minuten Ruhm

Kennt Ihr das “Bundesweite Campus Magazin” UNICUM, dass so heißt wie der ungarische Magenbitter? Das immer zahlreich an deutschen Unis ausliegt, und das man immer liest, wenn man noch fünf Minuten Zeit hat bis der Bus kommt? Kennt Ihr darin die Seite mit den von Studenten geschriebenen Gedichten, die manchmal ganz lustig, und oft ziemlich grauenvoll sind? Und könnt Ihr Euch außerdem (langsam solltet Ihr den Braten riechen) an mein Gedicht erinnern, das ich vor einiger Zeit hier vorgestellt habe? Folgendes habe ich heute gesehen, als ich gerade auf den Bus warten musste:

Der Letzte Winter - Unicum

Das macht dann also fünf Minuten Ruhm für mich. Und ich darf von nun an mit einem kleinen bisschen Stolz und einer großen Portion Sarkasmus getrost behaupten, dass 50% aller meiner bisher geschriebenen poetischen Sekretionen veröffentlicht wurden. Also eins von insgesamt zwei Gedichten. Aber auch nur solange, bis ich ein drittes schreibe. Darf ich mich jetzt One Hit Wonder nennen?

Literarischer Winter

Jetzt fange ich auf meine alten Tage schon an, Gedichte zu schreiben… na was solls, ich habe keine Geheimnisse vor meinen geneigten Lesern.

Der letzte Winter

Eine Schneeflocke
Eine Schneeglocke
Ein Schneeflockenglockenspiel
Klirrt und klingelt und klimpert.

Hört hört sage und schreibe ich
Denn vielleicht
Fällt nicht mehr viel.

Der Sommer überwintert.
Der Winter? Versommert.

Schneeeeeflocke

Seid Ihr Euch eigentlich bewusst, wie unglaublich viel Spaß es macht, Schneeflocken mit dem offenen Mund zu fangen? Nicht die kleinen, nassen, ekligen Schneeflocken, nein, die richtig dicken, großen, fluffigen, leichten, leckeren, langsamen, trockenen Flocken. Man muss nur nach oben gucken, sich eine besonders dicke aussuchen, und dann geht die Jagd los. Man fängt zwar selten was, aber zumindest geht meistens so schnell die Beute nicht aus.

Dabei sollte man aber immer bedenken, dass einem mögllichst niemand dabei beobachten sollte. Und man nicht mitten in der Fußgängerzone auf die Idee kommt, Schneeflocken zu jagen. Ich habe heute bestimmt ausgesehen wie ein Fisch, der nach Luft schnappt; beziehungsweise vor allem wie ein Irrer der sich für einen Fisch hält. Und gefangen habe ich auch nichts.

Ochsenschwanz und Pferdeschweif: Wer hat Angst vorm Krampus?

Nachdem ich mich gestern unerwartet ins Mariazeller Nachtleben gestürzt habe, heute endlich die Fotos vom Krampuslauf am Freitag, organisiert vom SC Gußwerk.

Wie, wo und warum dieser Brauch entstanden ist, ist heute größtenteils unklar. Winter vertreiben, böse Geister verjagen, die unartigen Kinder bestrafen (als eine Art Knecht Rupprecht) – vieles wird dem Krampus zugeschrieben.

Bei uns in der Steiermark läuft das jedenfalls so ab: Viele Schaulustige versammeln sich, die Feuerwehr macht vielleicht noch ein schönes großes Lagerfeuer, ein paar Glühweinhütten machen auf, und irgendwann treffen die grimmigen Gestalten mit mehr oder weniger Pyrotechnik ein. Die machen einen ganz schönen Krach, mit rasselnden Ketten und riesigen Balkenglocken, die bis zu den Knien reichen. Und sie haben Holzruten oder Pferdeschweife dabei, mit denen sie auf allzuneugierige Schaulustige losgehen. Früher hat man da schon mal blaue Flecken kassiert, heute sind die Krampuse aber ziemlich brav – im schlimmsten Fall packen sie einen, ziehen einem die Mütze über die Augen, tragen einen ein paar Meter und lassen einen wieder fallen. Im günstigsten Fall ziehen sie einem mit einem Pferdeschweif eine über, was zwar kurz ziemlich zieht, aber das ist gleich wieder vorbei.

Schade war nur, dass es wie aus Eimern geregnet hat am Freitag – bei Kälte und Schnee macht das ganze Spektakel doch etwas mehr Spaß (und dann wird den Kramperln auch nicht so schnell warm, die haben ja ganz schön viel Fell um und vor allem schwer an den Holzmasken und Glocken zu tragen). Außerdem stinken nasse Kramperl dank der Felle wie nasse Hunde. Und wenn sie den Pferdeschweif schwingen, kriegt man gleich mal einen Schwung dreckiges stinkendes Pfützenwasser ab. Aber nun lassen wir mal die Bilder sprechen, um einen ehemaligen Kollegen bei GIGA zu zitieren:

Ingwer-Quickie für kalte Tage

Heiße Zitrone und Ingwer – das perfekte Duo für Eisfüßer wie mich. Macht warm, regt die Durchblutung an, viel Vitamin C, und vor allem eins: LECKER! Meine Variante wenns schnell gehen muss: Ein walnussgroßes Stück Ingwer in kleine Stücke schneiden, in ein Teesieb (oder Teefilter, was immer ihr habt), heißes Wasser drüber, je nach Schärfewunsch 10-15 Minuten ziehen lassen, drei Teelöffel frisch gepresster Zitronensaft rein und noch ein Löffel Honig (nach Belieben mehr oder weniger).

Wenn man mehr Zeit und einen Mixer hat, kann man den Ingwer natürlich auch mit etwas Wasser pürieren, und damit heißes Wasser in einer Thermoskanne bis zu 30 Minuten ziehen lassen bevor man Zitrone und Honig dazugibt. Dann muss man aber den Ingwer im Idealfall wieder absieben davor, und dann braucht man a) soviel Equipment, man muss demzufolge b) mehr abspülen und c) ein Quickie ist es dann ja auch nicht mehr.

So oder so – echt lecker, DIE Alternative zum Glühwein und Tee!