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Why thongs? And what’s with the shopping trolleys?

You would think after a 7500km roadtrip through Oz I would talk about all the fantastic things I saw, but it’s hard to put so much into a reasonable amount of words, or pictures. So I will just ponder about something that has sprung into my mind again and again during that trip, and see how I go from there.

  1. Thongs, the Australian footwear. Why? Why thongs? I have worn thongs in many countries, and in no other one were they so useless, uncomfortable, dangerous.
    Scenario 1a: Sunshine. Walking in the sand on those endless beaches in thongs (why do I keep writing things?) will just catapult a handful of sand with every step up your legs, and then stick to your skin, get into your pants, and it makes walking more difficult too.
    Scenario 1b: Rain. And there is lots and lots and lots of rain here. Now, with every step, you catapult water up your legs (and pants), and/or dirt, and/or mud. And unfortunately, Australians use very slippery materials to build sidewalks. More unfortunately, the capital of rain (Brisbane) also has the most slippery sidewalks of all. They should put up some of those ever-present DANGER-signs.
  2. What’s up with the shopping trolleys? It seems to be a deep-rooted Australian national sport to hijack a shopping trolley, and put it away as far as possible, out its natural environment, into the most remote places. Places where it must have been a major effort to get it there. Quite remarkable considering that everyone shops in a big shopping centre, never getting the trolley further than to their car. Bizarre!

Schland wird Weltmeister!

Ich bin jetzt 99-prozentig davon überzeugt, dass Deutschland 2010 Fußballweltmeister wird. Mir ist nämlich gerade aufgefallen, dass ich da ja in Australien bin. Und es ist ganz klar, dass wenn die deutsche Mannschaft mal wieder Weltmeister wird, das genau dann passieren wird, wenn ich nicht im Lande bin und mitfeiern kann. Und ich befürchte, dass Australien nicht gerade die fußballbegeistertste Nation ist. Ich werde wahrscheinlich wochenlang nach einer Kneipe suchen, in der man die Spiele überhaupt empfängt, und werde dann so ein einsamer, verrückter Ausländer sein, der einer für Australier ganz unverständlichen Sportart zuschaut, in der 11 Mann vermeintlich sinnlos einem runden Ball hinterherlaufen.

Obwohl, vielleicht gibt es da ja eine fußballbegeisterte Strandbar? Ach naja, surfen ist auch schön. Und die surfenden Männer sehen meistens auch besser aus als Fußballer. Mal sehen, ob im Gepäck Platz für mein 1990er-fast-schon-retro-Schland-Trikot ist…

Kniezwischenbericht, dreieinhalb Monate nach OP

Ich bin frustriert. Dreieinhalb Monate nach der OP und genau fünf nach dem Kreuzbandriss ist das rechte Knie immer noch ziemlich hinüber, und es zieht das ehemals gesunde Knie gleich mit runter, das schmerzt inzwischen fleißig mit. Die Schmerzen variieren in Schüben von etwa zwei Wochen, aber insgesamt wird es nicht wirklich besser. Treppensteigen ist eine Qual, stehen auch, und sitzen ebenso. Und nicht nur das sitzen an sich ist unangenehm, nein, will ich erst danach das Knie wieder bewegen, dauert es eine ganze Weile bis das Bein wieder eingelaufen ist und sich einigermaßen vernünftig benutzen lässt. Unter der Kniescheibe knackst und knarzt es als ob der Meniskus mit der Kniescheibe einen draufmachen würde, und langsam dreh ich echt durch. Als bekennender Googlechonder/Symptomgoogler habe ich mir jetzt neuerdings den Floh ins Ohr gesetzt, dass möglicherweise der Knorpel kaputt ist und eine Arthrose aufzieht. Zweitgradig war der Knorpel ja schon zum Zeitpunkt der OP geschädigt.

Und nun frage ich mich ernsthaft, wieso ich nicht jeden Tag meines vormals kniebeschwerdefreien Lebens dazu genutzt habe, irgendwas tolles mit meinen Knien zu machen. Als es noch ging. Fußballspielen, Hockey in allen Variationen, Joggen, Surfen, Mountainbiken, Snowboarden, Snowbiken und extremere Sachen…  ich meine, all das habe ich mehr oder weniger oft gemacht, aber wieso habe ich das nicht ausgenutzt, als ich meine Beine noch wie von der Natur vorgesehen verwenden konnte? Wieso bin ich nicht jeden Tag einfach mal gerannt, mal drei Stockwerke hochgejoggt, klettern gewesen, Skateboardfahren, Wellenreiten, was auch immer, Cross-Einradfahren, total egal, whatever.

Ist das nur ein ganz normaler Kreuzbandkoller? Ich weiß es nicht. Mittwoch ist zweiter Nachuntersuchungstermin in Straubing beim Kreuzbandgott, da werde ich vielleicht mehr erfahren wie es um das Knie bestellt ist. Hofft mit mir.

Die aktuelle Kniekonstitution

Gute zehn Wochen nach der Kreuzband-OP muss ich doch mal wieder ein kleines Update bezüglich meines Knies geben. Nach drei von vier Wochen Reha gab es letzte Woche doch einen ersten Schub nach vorne, in Richtung Besserung – zwischen vor der Reha und jetzt liegen Welten, dank meines geliebten und leicht sadistisch veranlagten Physiotherapeuten und dem Rest des Rehazentrums. Treppensteigen geht langsam einigermaßen, Ergometer fahren wird auch immer besser, und mit entsprechender Vorbereitung ist die Beweglichkeit auch schon ziemlich gut, fast so gut wie das andere Knie. Nur schmerzhafter. Vom Zustand ‘schmerzfrei’ bin ich dann doch noch recht weit weg. Dazu kommt, dass inzwischen das gesunde (?) Knie fleißig mitschmerzt, aber ich hoffe nur vorübergehend, aufgrund der Mehrbelastung wegen des kaputten Knies.

Abgesehen davon sieht das kaputte Knie jetzt nur leider aus, als hätte Jackson Pollock Action Painting mit einem Skalpell drauf betrieben. Gar nicht so sehr allein wegen der vier neuen Narben von der Kreuzband-OP, eher im Zusammenspiel mit den ganzen anderen Narben am und um dem rechten Knie, während das linke eine geradezu jungfräuliche Narbenfreiheit aufweist. Aber ich will die Wade vom kaputten Knie ja eh mal tätowieren lassen (wenn ich mal das Geld haben sollte…), das wird dann von den Narben ablenken.

Ansonsten trainiere ich fleißig, um Muskulatur wiederaufzubauen, und um bald wieder spaßsportfähig zu sein. No surrender!

Pumas etwas kuriose Firmenphilosophie

Da habe ich mir vor einiger Zeit ein neues Sweatshirt von Puma gekauft, und da ich eine dieser Personen bin, die die Zettelchen an dem gerade gekauften Kleidungsstück auch wirklich durchlesen, war ich doch ein wenig amüsiert bei folgendem Anblick:

Außerdem tat Puma darauf noch seine “Corporate Message” kund…

So you’re interested in PUMA? Nice move. You’re obviously smart, confident and know what you want in life. Sure, you work hard, but you’re no slave to your race. You know the score. You call the shots. You make the most of your chances. So buy this, it suits you.

…sowie einen Kommentar zu “Sportlifestyle”:

PUMA has been in the Helps-You-Lool-Good™ business since 1948. We know what we’re doing. People in magazines wear this stuff. Fashion people, sporty people. People who don’t have to wear a suit everyday. So, we know it works.

Außerdem fanden sich noch diese Bildchen in den Zetteln:

Irgendwie schwer einzuordnen zwischen Arroganz und Selbstironie. Aber zumindest mal ein Zettel bei dem sich das lesen auf irgendeine Art und Weise gelohnt hat, auch wenn 96% der Leute wichtigere Sachen zu tun haben als diese Etiketten zu lesen.

McFit: Gar keine Fast-Food-Mentalität

Aus dem aktuellen Anlass, dass ich – sozusagen als Nebenwirkung meines Muskelaufbaus zwecks Knie-OP – gerade 20 Minuten lang in freudiger Verwunderung und ohne Probleme jede einzelne Hose aus meinem Kleiderschrank durchprobiert habe, die ich schon seit Jahren nicht mehr anziehen konnte, teile ich jetzt mal meine Erfahrungen mit dem Fast-Food-Königs des Fitnesswahns, nämlich McFit.

Zuerst einmal, was mich am meisten stört, ist das nach außen kommunizierte Motto “Einfach gut aussehen”. Dass Sport, ausgewogene Ernährung und Muskelaufbau vielleicht auch gut für die Gesundheit und das geistige Wohlbefinden sind oder auch Teil von Reha-Maßnahmen – keine Spur. In der Kommunikation der Kette nach außen wird genau das Klischee propagiert, das normale Menschen auch von solch einer Fitness-Institution haben, nämlich dass der Schönheits-, Schlankheits- und Jugendwahn über die Gesundheit gestellt wird.

Zum Glück ist das aber nur das, was nach außen zur Schau gestellt wird – und deshalb auch ein Kritikpunkt, der sich innerhalb der Benutzungsstrukturen wieder vollkommen relativiert. Ich kenne jetzt zwar nur das Studio in Erlangen, aber dort ist von einem übertriebenem Schönheitswahn jenseits der Vernunft nicht viel zu spüren, und das offizielle Motto auch nur ein paar Wörter auf Papier, die nicht viel mit der Realität zu tun haben – nur ein Motto eben.

Denn was einem für 16,90 Euro im Monat geboten wird, kann sich meiner Meinung nach echt sehen lassen. Klar, es gibts da jetzt keinerlei Kurse wie Yoga oder Arobic oder ausgedehnte Sauna-Wellness-Landschaften, man sollte sich schon selbst beschäftigen und motivieren können. Geht es einem aber um Ausdauer- und Krafttraining, steht bei McFit sogar die persönliche Betreuung einem sonst wesentlich teureren Fitness-Studio in nichts nach. Ganz im Gegenteil – sogar in einem Fitness-Studio, wo ich früher mehr als das doppelte gezahlt habe, kamen die Trainer nicht so oft zu mir und haben mir Geräte erklärt, mir Alternativen gezeigt, mich verbessert oder auch einfach nur Small-Talk gehalten.

Außerdem muss ich betonen, dass die Halle vielleicht leicht schäbig und lieblos aussieht auf den ersten Blick – dass aber alle Geräte, Umkleiden und Nassräume immer absolut sauber sind. Ok, die Dusche kostet 50 Cent, das finde ich auch einen kleinen Kritikpunkt, aber wenn man wie ich 50 Meter Luftlinie vom Studio entfernt wohnt, kann man das verschmerzen. Abgesehen von der erstaunlich guten persönlichen Betreuung bin ich außerdem ein absoluter Fan des McFit-Channel – überall in der Halle hängen Fernseher, auf denen dauernd irgendwelche Extrem-Sport-Videos von ziemlich verrückten Typen laufen, die zum Beispiel mit einem Off-Road-Einrad einen Berg runterrasen. Also genau das richtige für mich, ich bin ja bisher auch dem einen oder anderen Nervenkitzel und Adrenalinschub nicht abgeneigt gewesen (irgendwann schreibe ich mal über das Snowbike-Rennen, das ich gefahren bin). Dazu ist das McFit-Maskottchen (wortwörtlich) so Banane, dass es schon wieder irgendwie sehenswert ist.

Zusammengefasst, ich bin ziemlich begeistert. Für neureiche Großstädter, die auf Luxus stehen und eh nur wegen dem Society-Aspekt in die Wellness-Landschaft ihres Fitness-Studios gehen, nur um gesehen zu werden, ist McFit jetzt nicht das richtige. Wer Gruppenansporn braucht und damit Kurse besuchen möchte, auch nicht. Wem letztere zwei Punkte egal sind (und wer kein Problem damit hat, zuhause zu duschen), und Qualität, Sauberkeit und persönliche Betreuung schätzt, findet bei McFit wirklich ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, 24/7.

Männlein – Weiblein

Gestern hatte ich mein Einführungstraining bei McFit. Der Trainer war sehr nett und knuffig und sehr lustig, und wir haben gerade an dem McFit-Terminal meinen Trainingsplan zusammengestellt. Da füllt man am Anfang erst mal ein paar allgemeine Daten aus. Welche Sportarten ich denn so mache, fragt er. Na eigentlich spiel ich Unihockey/Floorball, sag ich, aber das gibts hier nicht zur Auswahl, nimm einfach Fußball, kommt auf dasselbe raus. Verletzungen? Vorderes Kreuzband, sag ich. Ob ich Bauch-Beine-Po-Extra-Training will. Ich brauch nur Beine, sag ich, also nein. Fettabbau? Ist mir egal, sag ich, ich brauch nur Muskulatur um nach der OP möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen.

So, dann bekommt man nochmal eine Zusammenfassung aller Daten, die dann war:

Sportarten: Fußball
Verletzung: Vorderes Kreuzband
Alter: 26
Bauch-Beine-Po: Nein
Fettabbau: Nein

Da sagt er: Na also sowas… Fußball, vorderes Kreuzband kaputt, kein Bauch-Beine-Po-Training, kein Fettabbau – du musst ein Mann sein!

Sabotage…

Ich hab immer noch schlechte Laune wegen dem Knie. Kein Hockey, kein Sport. Und weil ich so schlecht drauf bin, boykottiere ich heute meinen eigenen Blog und schreibe nichts. So.

*dem Schicksal trotzig die Zunge rausstreck*

Sonne und Regen

Regen und gleichzeitig Sonne – das ist irgendwie (neben unfassbar großen Schneeflocken) das schönste Wetter für mich. Ich liebe das. Es ist gerade wunderschön draußen! Und ich bin glücklich! Seit GIGA war mein soziales Leben total eingeschlafen. Jetzt ist es wiedergeboren, juhuu! Ich pendele zwischen Arbeiten, Arbeiten für die Uni, Familie,Sport und unzähligen sozialen Aktivitäten und Freunden.

Ich hoffe nur es schläft nicht wieder ein in den Semesterferien. Außerdem dürfen wir kein Hockey in den Ferien spielen, weil wir keinen Raum kriegen : ( Buhu… Nu aber schnell weiter, wir haben doch keine Zeit…

Argh jetzt wollte ich ein schnelles Foto mit meiner Webcam machen – mit meiner NEUEN Webcam – jetzt ist die auch kaputt, ich glaube ich raste aus.

Life’s a rollercoaster…

Unihockey? Floorball? Crazy shit…

Nun habe ich ja früher schon einmal zwei Semester lang Unihockey gespielt, und nun bin ich wieder darauf hängengeblieben. Wer Unihockey nicht kennt – es hat mit der Uni als Universität herzlich wenig zu tun, der englische Name ist floorball, der finnische innebandy. Ganz ganz kurz gesagt, ist es ein “dem Hallen- oder Eishockey ähnliches Spiel, bei dem auch hinter den Toren gespielt werden kann,” so Wikipedia. Es ist weniger körperbetont als Eishockey, sauschnell, relativ einfach zu spielen, man braucht keine teure Ausrüstung und es macht echt Mordsspaß. Soviel, dass ich mir sogar einen eigenen Schläger bestellt habe. Allerdings habe ich dummerweise auf Youtube mal “floorball” eingegeben. Und nun bin ich desillusioniert. Deprimiert. Und gar nicht motiviert. Was die da mit Bällen und Schlägern zaubern ist unmenschlich, und lässt es für mich unmöglich erscheinen irgendwann überhaupt wenigstens ein einigermaßen passabler Spieler zu werden. Ok, das ist jetzt nicht das Spiel an sich, sondern nur Tricks mit Ball und Schläger, aber ich befürchte, ich bin trotzdem kein Naturtalent.

Herrschaften, ich werde trotzdem spielen, und meinen Spaß haben, sei ich auch noch so untalentiert, ich bemühe mich zumindest. Und übe mal in den Semesterferien ein wenig mit Schläger und Ball so rumzuwedeln wie die Jungs von Youtube.