Tag Archive for Spiel

Heldenhaftes Ratespielchen (2)

Hier die neuesten Hinweise auf mein Heldenkostüm, frisch ersteigert:

Tiefziehholster, schwarz

Fliegenschutzmaske, Vollblut

Perücke, lang, violett

Der Fairness halber muss ich allerdings dazusagen, dass das Original keinen Tiefziehholster hat, aber ich präferiere es schlicht und ergreifend meine Space Gun auf der Party mit einem gewissen Macho-Coolness-Faktor zu verstauen. Jetzt ist es ja schon fast einfach!

Meine ganz persönliche Tetris-Hommage

Ok, ich gebe zu, ich bin gerade nicht gerade ein Musterbeispiel an Aktualität, denn der 25. Tetris-Geburtstag war schon am 6. Juni. Nichtsdestotrotz möchte ich hier einen kleinen Eintrag diesem schnuckeligem Spiel widmen.

Zuerst die beiden absurdesten Tetris-Varianten zum selberspielen:  TetrisHD und Tetris1D (diese wunderschöne Version – normalerweise unter www.tetris1d.org – ist irgendwie gerade abgeschaltet, leider. Na ihr könnt Euch ja vorstellen wie Tetris in 1D aussieht).

Und schließlich noch meine liebsten Tetris-Videos – anschauen und genießen:

Düü-dü-düdü, dü-dü-düü, dü-dü-düü, dü-düdü-düdü-düüü-düü-düdüdü…

Game on!

Der wahre Weltfrieden

Das letzte Wort im Paintball-Verbot ist zwar noch nicht gesprochen, aber es bringt mich auf eine Idee.

“Dabei wird das Töten simuliert” sagte Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach als Begründung für ein Verbot. Das ist zwar sehr fragwürdig, aber bitte, nehmen wir es mal wörtlich – da denke ich mir, genau! Es wird eben nur simuliert. Ein Spiel! Ihr wollt also das Spielen mit unechten Waffen verbieten, aber die echten Waffen, die wirklich töten, bleiben erlaubt?

Lassen wir diese Paradoxie mal im Raum stehen und denken weiter. Mein Vorschlag: Wir ersetzen ausnahmslos alle Schusswaffen dieser Welt mit Paintball- und Lasertag-Pistolen. Kriege werden einfach in einem Lasertag-Duell entschieden. Oder es wird gezählt, wieviele Leute auf jeder Seite von blauen oder roten oder grünen oder gelben Farbkugeln getroffen wurden. Es kann sich sogar jede Nation mit einer vorher festgelegten Farbe eins auf die Mütze geben. Und es kommt niemand dabei zu Schaden! Raketenwerfer und Katapulte dürfen mit bis zu 5 Kilo Farbe beladen werden. Wird man getroffen, muss man drei Minuten auf dem Boden liegen bleiben. Und dann stehen alle wieder auf.

Wie hier:

Netzspielchen: Mein erstes CD-Album

Ich habe ja schon vor ein paar Tagen erwähnt, dass ich jeden Blödsinn mitmachen muss, also hier ein neues Netzspielchen, welches mir gerade auf Facebook erschienen ist:

1 – Go to “wikipedia.” Hit “random… Read More
The first random wikipedia article you get is the name of your band.

2 – Go to “Random quotations
The last four or five words of the very last quote of the page is the title of your first album.

3 – Go to flickr and click on “explore the last seven days
Third picture, no matter what it is, will be your album cover.

4 – Use photoshop or similar to put it all together.

5 – Post it to Facebook and TAG the friends you want to join in.

Es geht also darum, wie meine erste Band heißen wird und wie das erste Album aussieht. Das sieht bei mir so aus:

Mein erstes Album

Meine Band heißt also “A Soul Astray” (das kam bei mir als zufälliger Artikel bei Wikipedia, ein amerikanischer Stummfilm von 1914), das Album heißt “Lead People Trough the Dark” (ein zufälliges Zitat von Whoopie Goldberg: We’re here for a reason. I believe a bit of the reason is to throw little torches out to lead people through the dark.) und das Bild kam als mein drittes Bild bei Flickr und trägt den Namen How To Be A Cat, Lesson 9: The Washing Machine.

Grandios! So einfach ist das heute, mit dem Cover und dem Bandnamen.

Netzspielchen: Karoline needs…

Da ich ja jeden Blödsinn mitmachen muss, stelle ich Euch heute mal das Google-Spiel “xxx needs…” vor. Man nimmt seinen eigenen Namen, setzt ein “needs” dahinter und tippt das ganze bei Google ein – und nimmt dann die ersten zehn Ergebnisse die da so angezeigt werden. In meinem Fall wäre das:

Karoline needs…

  • …to Man Up and Take Us to Italy with her Buddy Tickets!
  • …volunteers for Carnival Auction.
  • …to be taught about her Estonian roots and her nation’s language.
  • …a pedicure.
  • …to go interview for that!
  • …to turn 6 more or gain 150 more Werewolf points to reach the next level: Berserker Werewolf!
  • …a reality check.
  • …to loose some damn weight.
  • …a Smack From Abby!!
  • …distant healing please!

Allerdings musste ich die letzten drei mit “Caroline needs” googeln, da es für Karoline mit K nicht genug Suchergebnisse gab. Immer wieder lustig – da gibt es bestimmt noch mehr witzige Google-Spielchen…

Farewell World of Warcraft!

Nach drei Jahren im und mit dem Spiel World of Warcraft wurde heute mein Charakter Laluna eingemottet. 128 Tage und 6 Stunden (effektive Spielzeit) lang war sie mein Tor zu Blizzards virtueller Fantasywelt. Zum Abschied vom Spiel und meiner Gilde machte ich mich an mein erstes eigenes Machinima, eine Art digitale Biographie mit Lalunas Abenteuern und Erlebnissen. Und es ist jetzt zwar nichts großartiges, aber für mein erstes Videospielvideo zumindest annehmbar:

SPORE – Erster Eindruck der Vollversion

Spore – Will Wrights (Sim City, The Sims) neuestes und heißersehntes, potentielles Meisterwerk war wirklich unendlich lange in der Entwicklung, und plötzlich war es dann da. Zuerst der Kreaturen-Designer als eine Art Demo, seit 4. September die Vollversion. Und bisher bin ich mit gemischten Gefühlen begeistert. Mich nerven technische Bugs wie Abstürze an der immergleichen Stelle, die einem das Weiterspielen mit einer Kreatur schlicht und einfach unmöglich machen. Mich nervt, dass meine neueste Kreatur einfach nicht hochgeladen wird, weil sie sobald ich sie hochlade vom Server gelöscht wird. Ok, dass sie die Penis-Kreationen löschen, verstehe ich ja, aber meinen schönen Faun zu löschen kann nur ein Bug sein. Nebenbei funktioniert der Link zur Sporepädie auf der deutschen Seite derzeit nicht, auf der englischen geht das Forum nicht.

Zum anderen sind viele Sachen einfach undurchdacht. Da gibt es in der Stammesphase ein Tutorial, das einem als erstes sagt, man solle ein wildes Tier demostizieren. Hat man aber das Tutorial in der Phase davor ganz gemacht, hat man schon drei domestizierte Tiere, und man bekommt immer die Fehlermeldung, “Du hast bereits die maximale Anzahl an domestizierten Tieren.” Womit das Tutorial auch nicht mehr weitergeht, man ziemlich allein in der Phase ist, man nicht weiß was man wie als nächstes machen soll, aber auch nirgendwo steht, wie man ein domestiziertes Tier wieder entlässt um ein neues aufnehmen zu können. Das ist schon sehr durchwachsen finde ich.

Aber natürlich, wie sollte es auch sein, ich finde es natürlich trotzdem toll. Allein die kleinen Tierchen zu designen macht einfach viel zu viel Spaß, oder irgendetwas nachzubauen. Mein toller Faun aus Pan’s Labyrinth wird aber leider nicht angezeigt, ich warte da auf eine Antwort vom EA-Support. Aber hier zum Abschluss nochmal meine bisherigen Schöpfungen:

Sporomanie

Oh nein. Ich habe es wieder getan. Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt ein denkbar süchtigmachendes Spiel für mich entdeckt. Will Wrights SPORE wird natürlich genau an meinem OP-Termin released, so dass ich bisher wirklich noch keine Ahnung habe, wie ich an dem Tag an das Spiel kommen soll, obwohl das zusammen mit meinem Laptop die perfekte, unschlagbare Ablenkung wäre! Buhu….

Wer dem Reiz auch mal erliegen will, Schöpfer lebendiger Kreaturen zu sein, der kann das auf der Spore-Webseite mit einer Probeversion testen. Und es ist wirklich ein erhebendes Gefühl, wenn der gerade geschaffene (biologisch unmögliche) Sechsbeiner mit vier Augen und zwei paar Flügeln sowie vier Flossen plötzlich das tanzen anfängt, vor Angst bibbert oder mit ein paar frisch geschlüpften Baby-Exemplaren seiner neuen Art Saltos schlägt.

Hier meine spontanen Schöpfungen… wie komme ich nur aus der Klinik heraus an das Spiel wenn ich nicht laufen kann… Hmmm…

Freunde der Synästhesie

Heute muss ich mal ein ganz außergewöhnliches Spiel erwähnen, das ich gerade genußvoll in mich aufgesogen habe. Ja, man muss er zwar noch ganz altmodisch runterladen und installieren und kann es nicht online spielen – aber das sollte man auf sich nehmen für Synaesthete: Ein Musikspiel, das beim Independent Games Festival schon viel Beifall gefunden und den IGF Award “Best Student Game” abgeräumt hat, und das ganz verdient. Der Rhythmus und das Spiel sind auf wundervolle Weise eins, was einen ganz in die Trance der elektronischen Beats versetzt. Vom Grundprinzip her funktioniert es ansatzweise wie Guitar Hero, nur dass man den Takt als Waffe benutzt und ein kleines eckiges Männchen durch allerlei Räume lotst, um dort nicht weniger eckige und psychedelische (End-)Gegner abzuschießen. Nebenbei gibt es in dieser Lasershow für die Sinne noch allerlei durchgeknallte Special-Moves.

Leider ist das Spiel viel zu schnell vorbei, und selbst der Tricky-Mode auf 45 bpm ist noch nicht Herausforderung genug für einen echten Synästheten. Aber bis dahin hat man erst mal jede Menge Spaß, Flow und fette Beats irgendwo ziwschen House und (Happy) Hardcore.

Feel da flow

Psychologen kennen den Zustand des Flow, versierte Videospieler natürlich ebenfalls (Fernsehgucker auch, aber der Audience Flow ist hier nicht gemeint). Für diese perfekte Versenkung in eine Tätigkeit zwischen Herausforderung und Langeweile gibts es für alle anderen das passende Testspiel: Flow. Klar, das gibt es schon ewig, aber ehrlich gesagt – es macht immer wieder Spaß. Ich weiß genau, dass ich schon vor Jahren in diesem Spiel versunken bin, und habe es jetzt wieder getan. Und nach wie vor kann ich nicht im geringsten auch nur schätzen, wie lange ich in diesem Versenkungszustand war. Es könnte alles zwischen 15 Minuten und 2 Stunden gewesen sein, doch ich weiß es wirklich nicht.

Und dabei ist es so simpel. Euer Tierchen folgt eurem Mauszeiger, ein Druck auf die linke Maustaste beschleunigt. Fresst andere Viecher und kleine Einzeller, um selber zu wachsen. Rotes Tierchen heißt einen Level höher, blaues Tierchen heißt, einen zurück.

Bevor ich das Spiel das nächste Mal anfasse muss ich mir unbedingt eine Stoppuhr aufstellen.