Tag Archive for Schnee

Ein Gespür für Schneeflöckchen…

Ich liebe den Winter. Und vor allem liebe ich Schnee. Es hat sich jetzt wieder einmal bestätigt, dass Schnee auch wirklich drei Tage im Voraus riechen kann. Am Montag habe ich allen erzählt, dass es nach Schnee gerochen hat, als ich nachmittags aus dem Fitnessstudio ins Freie trat. Und tatsächlich: Am Mittwoch die ersten Flocken in Nürnberg, und heute dicke Flöckchen in Erlangen.

Und erst die ganzen anderen Düfte des Winters: Ein Hauch heiße Maroni, Glühwein, Zimt, Lebkuchen. Und Schnee. Wunderschön!

Schnee im Sommer

Der Sommer hat angefangen, und pünktlich dazu hat es bei uns gehagelt gestern. Ganz schön kalt! Passend dazu wiederum möchte ich zumindest einen der Kurzfilme unserer sehr erfolgreichen [ki'ta:so]-Kurzfilmtage präsentieren, aus der Kategorie Best Of/Retrospektive auf 5 Jahre [ki'ta:so]-Kurzfilmabende:

Fotos von unserem Event auf der Facebook-Eventseite – schee wars, Mädels! Danke an alle Gäste, Mitwirkenden und natürlich den Filmemachern. Macht weiter fleißig Filme, damit wir bald wieder einen [ki'ta:so]-Abend veranstalten können, wir haben schon erste Entzugserscheinungen im Team.

Literarischer Winter

Jetzt fange ich auf meine alten Tage schon an, Gedichte zu schreiben… na was solls, ich habe keine Geheimnisse vor meinen geneigten Lesern.

Der letzte Winter

Eine Schneeflocke
Eine Schneeglocke
Ein Schneeflockenglockenspiel
Klirrt und klingelt und klimpert.

Hört hört sage und schreibe ich
Denn vielleicht
Fällt nicht mehr viel.

Der Sommer überwintert.
Der Winter? Versommert.

Schneeeeeflocke

Seid Ihr Euch eigentlich bewusst, wie unglaublich viel Spaß es macht, Schneeflocken mit dem offenen Mund zu fangen? Nicht die kleinen, nassen, ekligen Schneeflocken, nein, die richtig dicken, großen, fluffigen, leichten, leckeren, langsamen, trockenen Flocken. Man muss nur nach oben gucken, sich eine besonders dicke aussuchen, und dann geht die Jagd los. Man fängt zwar selten was, aber zumindest geht meistens so schnell die Beute nicht aus.

Dabei sollte man aber immer bedenken, dass einem mögllichst niemand dabei beobachten sollte. Und man nicht mitten in der Fußgängerzone auf die Idee kommt, Schneeflocken zu jagen. Ich habe heute bestimmt ausgesehen wie ein Fisch, der nach Luft schnappt; beziehungsweise vor allem wie ein Irrer der sich für einen Fisch hält. Und gefangen habe ich auch nichts.

Computer sucht IP-Adresse für gemeinsames Internet

Diese Zeilen kann ich erst nach einem echten Kampf schreiben. Ich bin nämlich in der Heimat meines Herzens, und es schneit (das zumindest ist echt wundervoll), und Internet ist hier noch ein rares Gut in den Bergen. Nun haben wir ja hier zwar ein kostbares WLAN-Netz, das dem willigen Benutzer aber nur mit Widerwillen Eintritt gewährt. Ich meine, wer kam denn auf die grandiose Idee, dass der PC nicht automatisch eine IP-Adresse zugewiesen bekommt? Das ist dann nämlich (im Laiengebrauch, ich weiß das hat in der Profi-IT sicher hoffentlich irgendeinen Sinn) wie folgt:

ROUTER: Ja? Wer will eintreten?

LAPTOP: Ich, hier, Karolines Laptop, bitte bitte lass mich rein, mich kennst du doch schon vom letzten Jahr, bitte weis mir doch eine Adresse zu, damit ich bald drin bin.

ROUTER: Tut mir leid, du musst erst die Adresse erraten, die ich dir zuweisen würde, wenn ich schlauerweise so programmiert wäre. Mit anderen Worten, du kumst hier net rein! *besinnt sich ein österreichischer Router zu sein und verbessert sich* Du kimst do ned eini!

Argh. Ich meine, übertragen wir das doch mal ungerechtfertigterweise (ist das ein real existierendes Wort?) auf Menschenadressen, dann könnte mir der blöde Router doch zumindest die Straße verraten, und ich probiere dann alle Hausnummern durch. Aber nein, nicht mal der Ort, oder die Stadt, das Land, der Kontinent. Nicht eine Ziffer. Frechheit!

Zumindest tanzen draußen schöne dicke Schneeflocken an mir vorbei. Die schweben zwar wie das WLAN auch in der Luft herum, aber wollen wenigstens keine Ziffern von mir wissen bevor ich sie bewundern darf.

Ok, der Vergleich lahmt wie mein rechtes Knie, aber es ist ja auch schon spät. Morgen gibts was sinnvolleres, nämlich Fotos vom Krampuslauf heute! Krampus(s?)e rocken!

Karo’s Sense of Snow

Ein kurzer Kommentar zu einem StudiVZ-Foto (auf dem ich mit meinem Snowboard im 2 Meter hohen Schnee stehe) von meinem lieben Freund Schweigi hat wieder eine Ursehnsucht nach Mariazell in mir ausgelöst. Die Heimat meines Herzens. Steirerbluat is koa Himbeersoft, nicht wahr? Sehnsucht nach den Bergen, dem Himmel, den Sternen, dem Duft, dem Bier, dem Schnee, den Wiesen, dem Erlaufsee mit dem Holzsteg, dem kuschligen Ort Mariazell und vor allem nach den Leuten, den lieben Freunden, die mir so viel bedeuten und die ich viel, wirklich viiieeeel zu selten sehe. Das alles schmerzt gerade so sehr dass ich mein Herz in meinem Brustkorb spüren kann, wie es sich zusammenzieht. Es ist als hätte ich einen Teil von mir dort gelassen, als wir weggezogen sind, genauso wie ein (zugegeben, etwas ungleich kleinerer) Teil meiner selbst in Köln/Düsseldorf geblieben ist.

Es ist ein Fluch und ein Segen sein Herz in Stücke zu reißen und auf mehrere Orte aufzuteilen… Ich fühl mich gerade ein bisschen wie Lord Voldemort.