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Lost – Found!

Finally! Found a really really great place to live, with two really really nice and awesome housemates! But before I say more, let me promote my latest pictures. There are some graffitis at a small biketrail on the way to the uni, then there are some pictures of the best hostel I’ve been (ever!), and last but not least some from the beach at Surfers Paradise. Just click on the picture to be referred to the photostream on flickr. Tomorrow I have my first surf lesson!! More coming soon!

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Weiter gehts!

Da ich mich nun einigermaßen damit abgefunden habe, dass ich mein Snowboard wohl zum Bücherregal umbauen kann, scheint die Sonne nun wieder ein klein wenig freundlicher. Ich kann immerhin noch selbst gehen (ohne Gehhilfen irgendwelcher Art), ich werde nicht daran sterben, und vielleicht findet die Medizin die nächsten zehn Jahre ja einen Weg, um Knorpel wieder wachsen zu lassen. Oder man kann mir gleich ein neues Bein annähen oder sowas. Und ansonsten bleibt ja auch noch das hier (ich danke meinem ewigen Sonnenschein für diesen grandiosen Vorschlag).

Außerdem zwingen uns solche Katastrophen oft einen neuen Weg auf, eine Umleitung, an die man vorher nie gedacht hat – und einen vielleicht an das eigentliche Ziel führen. An einen viel besseren Ort, als der ursprünglich geplante. Wie bei Jack Johnson (hier einen Dank an das Aufmunterungskommando im Transfer für diesen glücklichen Gedanken), der mit jungen Jahren schon astreiner Profi-Surfer war, und sich durch einen Unfall auf eine neue Berufung eingelassen hat:

Did your surfing accident change your perspective on what you wanted to do with your life?
I don’t think it necessarily did. I was out of the water for a few months because I had a lot of stitches and I lost my front teeth. That was when I started playing guitar a little more than just as kind of a side hobby. I started playing to fill in the time [that] I used to surf every day (…).

Habe ich schon erwähnt, dass ich angefangen habe, Gitarre zu spielen?

Zum Abschluss noch das Ergebnis des Frustfriseurbesuchs:

Endlich die langen Flunsen ab...

Wobei der Clou an der Frisur ist, dass sie an den Ohren wie ein kleiner Undercut geschnitten ist, also ganz ganz, ganz ganz kurz. Wenn ich dann die oberen Haare zurückbinde und noch ein, zwei Strähnen rauszupfe vorne, sieht das ein klein wenig aus wie Tank Girl. Hihi…

Ach ja, und ich dachte mich trifft der Schlag, als ich Lori Petty letztens bei drei Folgen von House M.D. entdeckt habe, als die an Huntington erkrankte Janice. Was mir aber auch erst bei der letzten der besagten drei Folgen aufgefallen ist. Aber immerhin.

Also, no surrender, weiterkämpfen. Umwege finden, neue Wege einschlagen, neue Ziele, neue Möglichkeiten. Den persönlichen Glückshorizont erweitern. Weiter gehts!

Serienhighlights (II): Wilson’s Happy Day

Eine weitere meiner absolut liebsten Szenen aus House M.D. (und der beste Wilson-Moment aller Zeiten) ist in Folge 22 der dritten Staffel, als Wilson House Antidepressiva untermischt und House im Gegenzug Amphetamine in Wilsons Kaffee kippt, was hierzu führt:

Ich glaube, ich habe irgendwann schonmal darüber geschrieben, aber nicht das Video dazu verlinkt – was ich hiermit nachgeholt habe. Zum immer wieder anschauen!

Serienhighlights (I): Greg und das Asthmaspray

Ich werde mal versuchen, ein paar meiner liebsten Serienmomente aller Zeiten mit Euch zu teilen. Dieser hier, aus der elften Episode der fünften Staffel von House M.D., ist definitiv unter den Top 5 – ich konnte vor Lachen nicht mehr weiterschauen:

Hugh Lauries Gesichtsausdruck am Ende – unbezahlbar!

Schrödingers Katze und das Universum von nebenan

Schon komisch… manchmal ist es echt schwer, zwischen selektiver Wahrnehmung, purem Zufall und Zufall, der schon so unwahrscheinlich ist, dass man es Schicksal nennen könnte, zu unterscheiden.

Ich habe schon vor Jahren irgendwo aus dem Sperrmüll ein Buch gerettet (ich kann einfach nicht sehen wenn jemand Bücher wegwirft, das ist für mich irgendwie Frevel), habe es aber bisher nie gelesen. Es heißt Schrödingers Katze, Das Universum nebenan von Robert A. Wilson und heute habe ich zum ersten Mal einen Blick reingeworfen, und ich finde es ganz herrlich, wundervoll abgedreht, non-linear, voller Anspielungen, fragmentiert, zerrissen – Postmoderne in Reinform.

Nun muss ich ausholen. Schrödingers Katze nennt sich ein Gedankenexperiment vom gleichnamigen österreichischen Physiker aus dem Jahre 1935, das die “Unvollständigkeit der Quantenmechanik demonstrieren [will], wenn man vom Verhalten subatomarer Systeme auf das makroskopischer Systeme schließen will”  (Wikipedia). Dabei stellt man sich eine Katze vor, die in einem von außen nicht beeinflussbaren oder einsehbaren, abgedichteten Behälter eingeschlossen ist. Außerdem befindet sich ein irgendwann zerfallender Atomkern in der Anordnung, den Zeitpunkt weiß man nicht genau. Zerfällt es, aktiviert ein Geigerzähler eine Vorrichtung, die Giftgas entlässt, das die Katze tötet. Und dann würde folgendes passieren:

Gemäß der Quantenmechanik befindet sich der Atomkern nach Ablauf der Zeitspanne im Zustand der Überlagerung (noch nicht zerfallen und zerfallen). Demnach sollte sich, wenn die Quantenphysik auch auf makroskopische Systeme anwendbar wäre, auch die Katze im Zustand der Überlagerung, also lebendig und tot, befinden. Diese Schlussfolgerung erscheint zunächst paradox und wird in der „Kopenhagener Deutung” wie folgt interpretiert: Beim Öffnen des Raumes und Beobachtung (Messung) springt der Atomkern, der sich zuvor im Zustand der Überlagerung befand, in einen der möglichen Zustände. Grund dafür ist, dass die Wellenfunktion, die den Überlagerungszustand des Teilchens bestimmt hat, im Moment der Beobachtung kollabiert. Erst bei der Messung durch einen bewussten Beobachter entscheidet sich also, ob die Katze tot oder lebendig ist. Vor der Messung kann keine Aussage über den Zustand der Katze getroffen werden. Vertreter der Ensembletheorie würden sich auf eine Gesamtheit von Systemen beziehen (also mehrere Kästen mit Katzen): Nach einem bestimmten Zeitintervall sind dann die Hälfte aller Katzen tot und die andere Hälfte lebendig. Hier greift das empirische Gesetz der großen Zahlen, d. h. je öfter man dieses Experiment durchführt, desto mehr nähert sich die relative Häufigkeit der theoretischen Wahrscheinlichkeit an.

(Wikipedia)

Und nun zum Punkt: Genau heute, da ich zum ersten Mal meine Nase in das Buch mit dem Titel “Schrödingers Katze” werfe, ist auch in der Dr. House-Folge, die ich heute geguckt habe, eine Anspielung darauf (Season 4, Episode 2: “The Right Stuff”). Da sagt nämlich Wilson: “No, but since she’s not a dead cat it’s scientifically impossible for her to be in two places at once.” Und dann heißt Wilson ja auch noch Wilson, also genauso wie der Typ, der mein Buch geschrieben hat. Und da frage ich mich: Kann das noch Zufall sein?!? Oder ist das ein Zeichen dafür, dass Schrödingers Katze wirklich existiert und nun versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen?? Muahahahaha… *schnurr*

House Highlights

Ich bin ja ein absoluter Fan von Dr. House. Im Moment kann ich mich dank kaputtem Bein natürlich besonders gut mit dem ebenfalls humpelndem House identifizieren, weshalb ich mir mal inzwischen die komplette drittel Staffel reingezogen habe und nun anfange die vierte zu schauen. Und ich muss unbedingt meine zwei absoluten Highlights anpreisen:

1. Season 3, Episode 23: “Resignation”
House mixt Wilson, aufgrund eines Sachverhaltes den ich hier nicht lange schildern möchte, Amphetamine in seinen Kaffee. Und Wilson gibt eine Performance ab, es ist unglaublich – wie schnell er redet, wie er mehrere Wörter zusammenzieht zu einem, versucht eine Frau zu untersuchen und dabei noch wahnsinnig komisch ist. Und weil ich jetzt ein Spoiler-Plugin habe, hier der komplette Dialog: Zeigs mir!

2. Season 4, Episode 1: “Alone”
Eine der lustigsten Folgen überhaupt. Wilson kidnapped die über alles geliebte E-Gitarre von House nach allen Regeln der Entführungskunst, um House dazu zu erpressen, sich ein neues Team zu holen, das sich am Ende der dritten Staffel aufgelöst hat. Das ist wirklich zum schreien komisch, vom Entführungsbrief bis hin zu einem abgetrennten “Körperteil” in einer Kiste: Zeigs mir!

Freunde der Synästhesie

Heute muss ich mal ein ganz außergewöhnliches Spiel erwähnen, das ich gerade genußvoll in mich aufgesogen habe. Ja, man muss er zwar noch ganz altmodisch runterladen und installieren und kann es nicht online spielen – aber das sollte man auf sich nehmen für Synaesthete: Ein Musikspiel, das beim Independent Games Festival schon viel Beifall gefunden und den IGF Award “Best Student Game” abgeräumt hat, und das ganz verdient. Der Rhythmus und das Spiel sind auf wundervolle Weise eins, was einen ganz in die Trance der elektronischen Beats versetzt. Vom Grundprinzip her funktioniert es ansatzweise wie Guitar Hero, nur dass man den Takt als Waffe benutzt und ein kleines eckiges Männchen durch allerlei Räume lotst, um dort nicht weniger eckige und psychedelische (End-)Gegner abzuschießen. Nebenbei gibt es in dieser Lasershow für die Sinne noch allerlei durchgeknallte Special-Moves.

Leider ist das Spiel viel zu schnell vorbei, und selbst der Tricky-Mode auf 45 bpm ist noch nicht Herausforderung genug für einen echten Synästheten. Aber bis dahin hat man erst mal jede Menge Spaß, Flow und fette Beats irgendwo ziwschen House und (Happy) Hardcore.

Von Erdnussbutter-Marmeladen-Toasts….

Also, erstens muss ich mal loswerden, wie unfassbar lecker Toast mit Erdnussbutter und Waldbeerenmarmelade ist. Einfach eine Scheibe mit Erdnussbutter beschmieren, eine andere mit der Marmelade, und dann zusammenklatschen. LECKER!

Aber schon komisch… Ich hatte weder Hunger gerade noch hatte ich Lust den Ofen anzuschmeißen (ich habe keinen Toaster). Ich wollte nur deshalb ein Erdnussbutter-Sandwich haben, weil sich Wilson in der von mir geguckten Dr. House-Folge ebenfalls ein Erdnussbutter-Sandwich geschmiert hatte, und das schon so lecker aussah. Und dann musste ich mir wie aus einem Zwang heraus auch eins machen. Total absurd! Aber wenigstens eine Gaumenfreude, auch ganz ohne Wunderbeeren.

Zum Abschluss noch ein kleiner Test: “What Does Your Peanut Butter and Jelly Sandwich Say About You?