Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich…

…aber wenn es zum Beispiel nach der CSU geht, sind manche Menschen halt gleicher als andere.

Ach, wenn das nur so einfach wäre mit dem Grundgesetz. Es wäre so simpel, sich einfach darüber zu freuen, wenn zwei Menschen egal welchen Geschlechts nunmal heiraten wollen. Punkt. Es braucht auch keine ‘Homo’-Ehe, es sollte einfach nur eine Ehe geben, für alle die es wollen, für jeden, egal welchen Geschlechts, und vor allem, für alle gleich.

Mal sehen, wie sich jetzt viele in der CSU diese ungerechte Ungleichmachung schönreden.

Der frühere Parteichef Erwin Huber sagt: “Die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft ist auch ein anerkanntes Rechtsinstitut, aber eben nicht das Gleiche wie die Ehe.” Deshalb dürfe “Ungleiches auch ungleich” behandelt werden. (…) Skeptisch zur steuerrechtlichen Gleichstellung äußern sich auch jüngere CSU-Politiker. Der Deggendorfer Oberbürgermeister Christian Moser unterstützt eine Partnerschaft von Mann und Frau, da die eigene Kinder in die Welt setzen könnten. (SZ)

So so. Es geht also nur um die Reproduktionsfähigkeit? Dann dürften nach der Logik von Herrn Moser ja auch keine unfruchtbaren gemischtgeschlechtlichen Paare heiraten, und auch keine Paare, die gar keine Kinder wollen, und bitteschön, den Trauschein gibt’s auch nur mit Bescheinigung der Zeugungsfähigkeit beider Partner.

Ich muss das ja nicht mehr extra ausführen, wie lachhaft solch ein Denken im Jahr 2012 ist, oder?

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