Geocachplosion!

Hat man einmal mit dem Geocachen angefangen, ist man überrascht, wie unglaublich voll davon die nähere (und auch fernere) Umgebung ist. Um das mal visuell darzustellen:

In Erlangen ist man grob geschätzt in Stadtmitte und Umgebung eigentlich nie mehr als 600 Meter vom nächsten Cache entfernt. Und man entdeckt immer wieder etwas neues, wenn man auf Tour geht: Gestern zum Beispiel habe ich bemerkt, dass Erlangen einen Aromagarten hat. Und dass jeder (!), wirklich jeder Baum in Erlangen (und damit wahrscheinlich jeder Baum in jeder Stadt in ganz Deutschland) zwei fünfstellige Nummern trägt. In gut lesbarer, aber nicht erreichbarer Höhe auf einem an den Stamm genagelten Schild.

Was wäre das für eine gigantische Excel-Tabelle, jeder deutsche Baum samt Nummer, Alter, Art, Größe,… Aber nein, es ist keine schnöde Datei, sondern etwas viel gigantischeres und noch viel bürokratischeres, ein Baumkataster, wie ich gerade wieder gelernt habe. In dem ca. 22 Merkmale zu jedem Baum gespeichert werden, von Holzwert bis zum Sturmnachkontrollkennzeichen. Vielleicht sollte man das Kataster öffentlich zugänglich machen, so wie bei www.was-steht-auf-dem-ei.de – www.was-steht-auf-dem-baum.de oder sowas…

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