Ein Kind der 80er

Ich bekenne mich ja dazu, ein Kind der 80er zu sein. Aber wieso sind so viele Filme aus den 80ern so ganz besonders langweilig? Nicht aufgrund der Inhalte, sondern wie diese präsentiert wurden, und wie die Sehgewohnheiten waren. Die Schnitte sind oft so unglaublich zäh, dass man zwischen einem Cut und dem nächsten ein gepflegtes Nickerchen auf der Couch halten kann und nicht mal etwas Elementares verpasst. Und auf alle Details wird man mit der Nase gestoßen und bekommt gleichzeit noch eins mit dem Zaunpfahl übergezogen, damit man es auch ja kapiert. Es soll eine schöne Landschaft gezeigt werden, um Naturverbundenheit auszudrücken? Ok, aber lass uns nicht eine Einstellung lang die Berge zeigen, sondern zwölf, damit es auch wirklich jeder versteht. Mühsam, mühsam, mühsam ist das.

Aber na gut, es gab und gibt wohl zu jeder Zeit langweilige Filme…

2 comments

  1. Nanig says:

    Manchmal sind bei den Bergen ja auch Wolken, und deren Entwicklung kann ja auch interessant sein. Ich finde, dafür sind mindestens 7, 572 Einstellungen notwendig;-)

  2. crazykaro says:

    Mindestens! Wenn nicht sogar 8. Pro Wolke natürlich ;)

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